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01-11-2016

Rückblick einer Reise in den Caprivi!

Blick auf den Kwando von der namibisch-botswansichen Grenze

Ende des 19. Jh. suchten die deutschen Kolonialpolitiker nach einer Landverbindung zwischen Deutsch-Südwestafrika und Deutsch-Ostafrika und haben 1890 mit England im sog. „Helgoland-Sansibar-Vertrag“ Helgoland und den Caprivi gegen Sansibar und Witu „getauscht“ bzw. die Gebietsansprüche abgetreten. Der 500 km lange Caprivi-Streifen im Nordosten Namibias sollte den Deutschen den Zugang zum Sambesi ermöglichen, der in Richtung Osten in Moszambik in den Indischen Ozean mündet. Vor dort war es nicht mehr weit bis in das Schutzgebiet von Deutsch-Ost Afrika.

Vom Ethosha-Nationalpark sind es ca. 5-6 Std. nach Rundu, dem Eingangstor in den Caprivi, der im Norden von Angola, im Osten von Simbabwe und im Süden von Botswana begrenzt ist. Die aus dem angolischen Bergland entspringenden Flüsse Okovango, Kwando (der in Botswana Chobe genannt wird) und Sambesi fließen entlang bzw. durch den Caprivi. Bei einer Reise sollte man mindestens 2 Übernachtungen einplanen. Die erste in der Umgebung von Rundu und die nächste in der Gegend von Lianshulu. Die nächste Etappe wäre dann die Stadt Kasane auf der botswanischen Seite beim Chobe-Nationalpark.

Nur 3 Stunden weiter (inkl. Grenzübertritt) liegt die letzte Etappe in Victoria Falls bei den gleichnamigen, 2 km breiten Wasserfällen. Von April bis Juni schießt das Wasser des Sambesi über die gesamte Breite 100 m in die Tiefe. Zwischen September und November in der Trockenzeit gibt es am Hauptstrang des Sambesi immer noch einen genügend beindruckenden Sturz des Wassers in die Tiefe zu sehen.

Die Stadt Victoria Falls bietet eine Vielzahl von Hotels, Lodges, Geschäften und touristischen Betrieben. Aktivitäten gibt es hier genug: vom Besuch der Victoriafälle, einer Sambesi Bootsfahrt, Wanderungen, Schlangenfarm, Ausflüge ins Nachbarland Sambia bis zu Hubschrauberflügen und Bungee Jumping.

Hier sollte man auf jeden Fall 2 Nächte bleiben. Wichtig bei der Planung einer Reise in den Caprivi sind die Unterkünfte, die es in der Gegend nicht überall bzw. nicht überall für Gruppen geeignet gibt. Es gibt wunderbar gelegene und komfortable bis luxuriöse Lodges, wie auch einfachere Hotels und Resorts. Wichtig ist die Mischung, die Anzahl der Übernachtungen und die Fahrtstrecken zwischen den Lodges, die max. nur 4-5 Stunden sein sollten, damit man am Vormittag bzw. am Abend noch eine Aktivität machen kann. In der Gegend bieten sich vor allem Bootsfahrten auf dem Okavango, dem Kwando, dem Chobe und dem Sambesi an und natürlich Wildbeobachtungsfahrten und Wanderungen in den entsprechenden Parks.

Kombinieren lässt sich der Caprivi und die Victoria Falls natürlich mit dem Etosha-Park, dem Kaokoland, Dameraland oder dem Waterberg Plateau. Für alle anderen landschaftlichen Attraktionen im Süden Namibias wird eine Reise wahrscheinlich zu lange.

Flugtechnisch lässt sich Windhuk und Victoria Falls mit Air Namibia, SAA und neuerdings auch mit Qatar Airways kombinieren.

Die Fotos der Reise in den Caprivi, den Chobe-NP und Simbabwe finden Sie auf unserer ECC-Fotogalerie. Ein Beispielprogramm einer Reise gibt es im Online Katalog.

Fotogalerie: www.ecc-studienreisen.de/galerie-startseite/n/namibia-botswana-simbabwe.html

Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=z5j6Q4r_lQU

Rufen Sie mich an, ich berate Sie gerne bei der Planung für Ihre Gruppereise!

Bei den Teilnehmern der Gruppe des Braunschweiger Doms, die mich bei ihrer Reise sehr freundlich aufgenommen haben, möchte ich mich für das herzliche Miteinander sehr bedanken.

Ihr
Guido Völkel